Rheumatoide Arthritis – Diagnostik

Aus der Anamnese lassen sich wichtige Hinweise für die Diagnosestellung ziehen. Der Bericht über die Beschwerden mit Morgensteifigkeit und symmetrischen Gelenkbefall sind typisch für die Erkrankung. Auch die Familienanamnese sollte sorgfältig erhoben werden. Ergänzend zur körperlichen Untersuchung können bildgebende Verfahren wie konventionelles Röntgen, Ultraschall, Szintigraphie und Magnetresonanztomographie eingesetzt werden.

Anhand einer Blutprobe lassen sich Entzündungen im Körper nachweisen. Neben den unspezifischen Werten wie erhöhtes C-Reaktives Protein (CRP), stark erhöhte Blutsenkungsgeschwindigkeit (BKS) und Abfall des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin) kann man den Rheumafaktor nachweisen. Jedoch gibt es auch sogenannte seronegative Polyarthritiden. Außerdem ist der Rheumafaktor auch bei manch anderen Erkrankungen und gelegentlich sogar bei Gesunden nachweisbar, das heißt, dass man die Rheumaserologie auch nicht überbewerten darf.

Fachliche Einordnung nach WHO M 05, M 06

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