Diagnose von Prostatakrebs

  • Autor: 
  • Qualitätssicherung: Dr. N. Schmidt
  • Überarbeitet: 27.07.2010
  • Artikel: 05.10.2009
  • © 2009 Gesundheitkompakt
Diagnostik bei Verdacht auf Prostatakrebs

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Besteht der Verdacht auf Prostatakrebs, sind verschiedene Untersuchungen notwendig. Zunächst untersucht der Urologe in einer schmerzlosen Untersuchung die Vorsteherdrüse. Der Tastbefund wird ergänzt durch eine schmerzlose Ultraschalluntersuchung der Prostata vom Mastdarm aus. Dabei kann die Größe des Tumors gemessen werden.

Das prostataspezifische Antigen (PSA) wird in einer Blutuntersuchung ermittelt und kann ebenfalls Hinweise auf den Fortschritt der Erkrankung geben. Außerdem wird eine Gewebeentnahme (Biopsie) durchgeführt, um eventuell Krebszellen nachweisen zu können. Schließlich gibt die pathologische Untersuchung des Gewebes wichtige Informationen wie Größe des Tumors, Tumorstadium, Grad der Bösartigkeit und Geschwindigkeit des Wachstums.

Für die Auswahl der optimalen Therapie ist es außerdem wichtig zu wissen, ob die Bauchorgane oder die Knochen bereits in Mitleidenschaft gezogen sind.

Diagnosen bei Prostatakrebs Ultraschalluntersuchung, Tastbefund, Biopsie

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