Gürtelrose (Herpes zoster)

Die Gürtelrose oder Herpes zoster ist eine Viruskrankheit, die zu bläschenförmigen Hautveränderungen im Bereich einer oder mehrerer Nervengebiete – am häufigsten im Brustbereich – führt.

Bei der Erkrankung handelt es sich nicht um eine Neuinfektion sondern um eine Reaktivierung bereits im Körper vorhandener Viren. Man spricht von einer Zweitinfektion. In der Regel haben die Erkrankten Windpocken im Kindesalter durchgemacht. Der Erreger beider Krankheiten ist nämlich der gleiche: das Varizella-Zoster Virus.

Der volkstümliche deutsche Ausdruck „Gürtelrose“ kommt daher, dass sich der rötliche Ausschlag bei besonders ausgeprägten Erscheinungsformen oft von der Wirbelsäule ausgehend halb- oder beidseitig gürtelförmig um den Körper schlingt. Dies entspricht im Brust- und Bauchbereich dem Verlauf der Rückenmarksnerven (Spinalnerven), entlang derer sich die Viren ausbreiten. Die Virusinfektion tritt fast nur bei Erwachsenen und meist älteren Menschen auf. Am häufigsten kommt sie nach dem 60. Lebensjahr und bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem vor.

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Fachliche Einordnung nach WHO B 02

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