Borreliose – Vorbeugung

  • Autor: 
  • Qualitätssicherung: Dr. N. Schmidt
  • Überarbeitet: 28.06.2013
  • Artikel: 06.10.2009
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Zeckenbiss

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Die beste Prophylaxe ist Zeckenbisse zu vermeiden. Wer sich als Wanderer, Pilzsammler, Jäger oder Fischer häufig und lange im Unterholz aufhält sollte Arme und Beine bedeckt haben, eine Hut und hohe Schuhe tragen.

Nach dem Aufenthalt im Wald sollte man den Körper vollständig auf Zecken untersuchen.

Der Zeckenbiss ist nicht schmerzhaft. Wer doch von einer Zecke gebissen wurde, solte diese möglichst bald und vollständig entfernen und die Bissstelle mit Alkohol oder einem Desinfektionsmittel reinigen. Je kürzer die Saugzeit, um so geringer die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung von Borrelien.

In den folgenden Tagen bis Wochen sollte die Bissstelle beobachtet werden. Zeigt sich eine Rötung größer als ein Fünf-Euro-Stück, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Kleine Rötungen und Schwellungen, ähnlich wie bei Mückenstichen, sind harmlos und auf lokale entzündliche Prozesse durch den Zeckenbiss selbst zurückzuführen.

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Fachliche Einordnung nach WHO A69.2

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