Diagnose von Morbus Crohn

  • Autor: Redaktion
  • Überarbeitet: 16.03.2011
  • Artikel: 30.10.2009
  • © 2009 Gesundheitkompakt

Bei chronischen Durchfällen und Bauchschmerzen sollte vor allem bei jungen Patienten an die Möglichkeit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung gedacht werden. Dazu gehört neben dem M.Crohn auch die sogenannte Colitis ulcerosa, die oft ähnliche Beschwerden verursacht. Um die beiden Erkrankungen zu unterscheiden, ist es nötig eine Darmspiegelung durchzuführen. Dabei werden Proben aus entzündeten Bereichen der Darmschleimhaut entnommen, die dann von einem Pathologen mithilfe einer mikroskopischen Untersuchung beurteilt werden.

Oft ist beim M. Crohn der Darm in den befallenen Bereichen verengt oder es kommt zur Bildung von Verbindungen (Fisteln) zwischen dem Darm und verschiedenen Nachbarorganen (z.B. Harnblase). Diese Veränderungen kann der Arzt am besten mit Hilfe einer Röntgenkontrastuntersuchung des Darms oder mittels CT feststellen.

Bei einer Blutuntersuchung fallen meist erhöhte Entzündungswerte auf. Auch ein erniedrigter Hb-Wert als Ausdruck einer Blutarmut kann festgestellt werden.

Diagnosen bei Morbus Crohn CT, Darmspiegelung, Mikroskopie, pathologische Untersuchung, Röntgenkontrastuntersuchung
Fachliche Einordnung nach WHO K50.9

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