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Migräne

Stand: 12.11.2009

Migräne ist ein verbreitetes Leiden, das durch anfallsweise wiederkehrende Kopfschmerzen gekennzeichnet ist, die oft halbseitig auftreten und mit Übelkeit, Sehstörungen und Erbrechen verbunden sind. Zwischen den Migräneanfällen fühlt sich der Patient ganz gesund.

Die Migräne tritt bei Frauen etwa dreimal häufiger auf als bei Männern. Die Krankheitserscheinungen sind vielfältig. Bei manchen Patienten geht der eigentlichen Kopfschmerzattacke eine sogenannte Migräneaura (Vorbote) voraus. Dabei treten häufig visuelle und sensible Wahrnehmungsstörungen auf.

Einige berühmte Migränepatienten ließen sich von visuellen Erscheinungen während der Auraphase für ihr künstlerisches Werk inspirieren. Savinios Bilder zeigen obsessiv wiederkehrende Zickzackformationen, die den typischen Fortifikationsspektren der visuellen Migräneaura aufs Haar gleichen.

Die Migräneaura als eine Quelle künstlerischer Inspiration anzutreffen ist keineswegs so ungewöhnlich, wie es den Anschein haben mag, denkt man an vergleichbare Fälle aus der Kulturgeschichte wie Hildegard von Bingen, Hieronymus Cardano, Blaise Pascal, Lewis Carroll.

 
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Schlagworte zu Migräne Migräne, Schmerzen, Kopfschmerzen
Fachliche Einordnung nach WHO G 43
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