Man unterscheidet eine akute Behandlung und eine vorbeugende Dauerbehandlung. Im akuten Zustand wendet der Patient bronchialerweiternde Sprays an, der Arzt injiziert entsprechende Medikamente. In schweren Fällen sind Steroide (Kortison) und Sauerstoffgabe erforderlich, bei akuten allergischen Reaktionen auch Adrenalin.
Zur Prophylaxe erneuter Anfälle verwendet der Patient selbst nur lokal wirksame Steroidsprays und Medikamente, welche die Ausschüttung von Histamin aus den Mastzellen des Bronchialsystem unterdrücken sollen.
Bei neu aufgetretenem Asthma muss veruscht werden, ein eventuell auslösendes Allergen herauszufinden, um eine Desensibilisierung einleiten zu können. Patienten mit Asthma sollten ihre Atemfunktion regelmässig mit einem einfachen Gerät zur Atemflussmessung bestimmen.
Wenn sich die Werte fortlaufend verschlechern, ist Gefahr im Verzug, und er Arzt sollte aufgesucht werden. Auf diese Weise lassen sich häufige stationäre Krankenhausaufenthalte vermeiden. Ein Klimawechsel kann wertvoll sein, wenn die Alstmaallergene an dem neuen Ort fehlen. Besonders empfehlenswert sind Aufenthalte an der See und im Hochgebirge.






